Sonntag, 7. Dezember 2014

[Because Christmas Rocks!] Bunte Sprinkle Cookies

Hallo Ihr Lieben,
 
Weihnachten hat nun auch in meiner Küche Einzug gehalten.  Mein Liebster und ich waren am letzten Wochenende fleißig und haben mehrere Sorten Weihnachtsplätzchen zustande gebracht, Gudsle oder auch Bredle, wie man bei uns im schwäbischen sagt.
  
Anlässlich des Blogevents "Because Christmas Rocks!" von Tanja von Rock&Owl gibts heute diese bunten quirligen Sprinkle Cookies in den weihnachtlichen Farben rot, grün und weiß. Denn sind wir doch mal ehrlich: die Standard Plätzchen sind in der Regel nicht allzu rockig :-)  Die Basis für die bunten Eyecatcher ist ein einfacher Ausstecherle Teig. Dann braucht ihr noch ein bischen Lebensmittelfarbe und gaaaanz viele Zuckerstreusel. Ich liebe Zuckerstreusel ♡!
 


 
 
 
 
Das brauch ihr:
250 g Mehl
1 TL Backpulver
125 g weiche Butter
150 g  Zucker
1 Ei
1 Prise Salz
1 Pck. Vanillezucker
rote und grüne Lebensmittelfarbe
ganze viele Sprinkles (passend zur o.g. Farbe, in meinem Fall weiß, grün und rot)

Sonstiges:
Frischhaltefolie
Schüssel oder Auflaufform
 
Und so geht's:
Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Die restlichen Zutaten hinzufügen und mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Gegebenenfalls mit der Hand nochmal kneten. Nun drittelt ihr den Teig und färbt einen Teil rot und einen grün ein. Der dritte Teil bleibt wie er ist. Nun die Teigportionen separat in Frischhaltefolie wickeln, in den Kühlschrank tun und ca. 1 Stunde ruhen lassen. Nun rollt ihr die Teige jeweils 0,5 cm hoch aus und geht ca. 10-15 cm in die Breite. Da die Teigplatte sonst zu lang wird, empfehle ich euch jeweils erst mal die Hälfte von jeder Farbe zu nehmen. Wenn ihr von jeder Farbe nun eine Bahn ausgerollt habt, legt ihr diese aufeinander und rollt das ganze von der Längsseite her auf, sodass ihr, wie beim Schwarz-Weiß-Gebäck eine Teigschneckenrolle habt. Nun gebt ihr in eure Auflaufform die Sprinkles und wälzt die Teigrolle so lange darin, bis alles mit Sprinkles bedeckt ist. Die Teigrolle mit den Sprinkles wieder in Frischhaltefolie packen und nochmal für eine halbe Stunde bis Stunde in den Kühlschrank legen.

Den Ofen nun auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Nun nehmt ihr die Teigrolle(n) aus dem Kühlschrank und schneidet 0,5 cm dicke Teigschnecken ab und backt diese für 10 Minuten. Und nun genießen!




Ich wünsche euch einen schönen 2. Advent!
Eure Chrissi


 

Montag, 27. Oktober 2014

[Halloween] Blutende Herzen...ein Kuchen der unter die Haut geht

Hallo Ihr Lieben,

heute wirds mal nicht so niedlich. Halloween steht vor der Tür und dafür habe ich mir ein Rezept mit Ekelfaktor rausgesucht. So solls doch auch an Halloween sein. Das Buch "Zombie Cupcakes" von Lilli Vanilli hat mich dazu inspiriert.

Ein leckerer Cupcake wird verpackt in Fondant, mit gefärbter Spritzglasur für den glossy Effekt versehen und heraus kommen diese ekelhaften blutenden Herzen.

 
 

 
Ihr benötigt Zeit und Geduld für die Umsetzung. Wenn es nur als ekliges Mitbringsel gedacht ist, empfehle ich euch, nicht so viele zu machen. Vielleicht ein oder zwei Stück. 

Das benötigt ihr für die Herzen
Cupcakes nach Wahl (am besten kommen natürlich rot eingefärbte), pro Herz ein Cupcake
etwas rosa gefärbte Buttercreme
hellroter/pinker Fondant und etwas schwarzer Fondant (pro Cupcake insgesamt ca. 200 g)
transparente Spritzglasur (z. B. Piping Gel von Wilton)
schwarze und rote Farbpaste
dunkle Kirschsauce oder Sirup

Und so geht's:

Den pinken und den schwarzen Fondant etwas warmkneten, damit er sich besser verarbeiten lässt. Dann knetet ihr die beiden Farben zusammen. Aber nicht komplett durchkneten, nur dass es  marmoriert aussieht, als wären die Adern vom Herz zu sehen. Dann rollt ihr den Fondant zu einem Kreis aus, ca. 20 cm Durchmesser. Den Cupcake dreht ihr rum und schneidet ihn an einer Seite schräg ein. Ich habe mithilfe der Buttercreme den Cupcake auf den Fondant geklebt, weil er mir immer weggerutscht ist. Nun könnt ihr auf den Cupcake auch noch etwas Buttercreme geben und dann packt ihr den Cupcake in den Fondant ein. Was übersteht oben, könnt ihr abschneiden und daraus dann die Arterien formen und oben anbringen. So könnt ihr die Nahtstellen verdecken und die Variante ist wesentlich einfacher, als den Überstand gleich zur Arterie zu formen. An dem Punkt bin ich schier gar verrückt geworden, weils erst nicht klappen wollte. Die Fondantgeschichte ist eine frimelige Sache. Ihr braucht etwas Geduld, dann hat man den Dreh aber irgendwann raus.

Nun kommt das "Blut" an die Reihe. Ihr nehmt etwas von der Spritzglasur und färbt sie mit roter und schwarzer Farbpaste ein, damit diese blutig dunkel wird. Mit einem Pinsel streicht ihr die Spritzglasur auf das Herz. Für die Optik auf eine Metallplatte legen und außen rum noch etwas Kirschsauce verteilen. Fertig ist der Kuchen mit garantiertem Gruselfaktor!

Für die Fotos hat mein Mann als Hand-Model hergehalten! Danke nochmal dafür :-)




So sieht der Anschnitt aus:



Donnerstag, 23. Oktober 2014

Vegane (!) Chocaholic-Walnuss Muffins

Hallo Ihr Lieben,

hätte mir das einer vor ein paar Monaten erzählt, hätte ich ihn für völlig verrückt gehalten. Vegan backen? Ich? Never? Oh doch, ich habs getan und ich war echt überrascht. Ich habe mich bewusst für ein Rezept entschieden, bei dem ich nicht irgendwelche seltsamen Ersatzprodukte nehmen muss, sondern mich auch meinen heimischen Vorräten bedienen kann (na gut, bis auf die Sojamilch war alles da :-)) Und als ich fürs Frühstück mit den Kollegen drei Sorten Muffins bzw. Cupcakes gemacht habe und die veganen zuerst weg waren, war ich vollends baff.


Das megaeinfache Rezept darf ich euch deshalb nicht vorenthalten.

Für ca. 18 Muffins benötigt ihr:

350 g Mehl
50 g Stärke
1 Pck. Backpulver
250 g Zucker
1/2 TL Salz
6 EL Kakao
270 ml Sojamilch
250 ml Pflanzenöl (ich habe 100 ml Sonnenblumen und 150 ml Haselnussöl verwendet)
1 Fläschchen Rumaroma
100 g gehackte Zartbitterschokolade (viele der im Supermarkt erhältlichen Zarbitterschokis sind vegan, aber bitte vorher die Zutatenliste checken!)
100 g grob gehackte Walnüsse
Walnüsse und Zartbitterschokolade bei Belieben für die Glasur

Zuerst die trockenen Zutaten vermischen, dann die Sojamilch, das Öl und das Rumaroma hinzugeben und zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Zum Schluss die Schokolade und die Walnüsse unterheben und auf 18 Muffinförmchen verteilen. Bei 175 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten backen.

Die Muffins auskühlen lassen und die Schokolade schmelzen. Die Muffins damit bestreichen und die Walnüsse draufgeben! Fertig :-)

So einfach gehts. Der Teig lässt sich beliebig aufpimpen. Zuletzt habe ich zum Beispiel getrocknete Kirschen und Pekannüsse untergehoben.


Montag, 20. Oktober 2014

Happy Halloween: schaurig-schöne Grusel-Cupcakes

Huhu Ihr Lieben,
 
hier ein Beitrag den ich letztes Jahr aufgrund technischer Probleme nicht hochladen konnte. Aber Halloween kommt ja zum Glück jedes Jahr wieder :-)
 
Am 31.10. ist es wieder soweit. Es ist Halloween. Zeit sich aufs Fürchterlichste zu verkleiden,  die Gespenster aus dem Keller zu holen und die geschnitzten Kürbisse noch kurz mit neuen Teelichtern zu bestücken.
 
Natürlich muss auch etwas gebackenes im Grusel-Outfit her. Da ich am liebsten Cupcakes backe,  dürfen diese an Halloween nicht fehlen.  Da ich mich auf die Dekoration der Cupcakes konzentrieren wollte,  gibt's als Basis einfache Schokoladen Muffins.  Nehmt einfach euer Lieblings Rezept dafür.
Für die Dekoration habe ich weißen Fondant mit orangener Farbpaste eingefärbt und mit einem Keksausstecher 6 Kürbisgesichter ausgestochen. Für die anderen 6 Cupcakes habe ich Geister aus Baiser hergestellt. 
  
 
Das geht ganz einfach:
3 Eiweiße mit
1 Prise Salz
steif schlagen. Dann immer weiter rühren und nach und nach
150 g feinen Zucker einrieseln lassen. Noch eine Weile weiter rühren damit sich der Zucker auflösen kann und eine glänzende homogene Masse entsteht.  Den Backofen auf ca 80 Grad Umluft vorheizen.  Dann die Eimasse in einen Spritzbeutel mit einer runden Tülle einfüllen und Häufchen aufs Backblech (bitte Backpapier verwenden) setzen und im Ofen für 2 Stunden trocknen lassen. Den Ofen ausschalten und die Baisers im Ofen abkühlen lassen. Wenn die Gespenster dann abgekühlt sind könnt ihr mit geschmolzener Schokolade oder,  wie in meinem Fall,  schwarzen Candy Melts Augen und Mund anbringen. Am besten in einen Gefrierbeutel füllen und ein kleine Loch vorne reinschneiden. So könnt ihr die Punkte präziser setzen.
Wenn die Deko dann fertig ist einfach auf die fertigen Cupcakes setzen.  Am besten auf den noch feuchten Schokoguss damit die Gespenster nicht runterpurzeln.
 
Das Rezept reicht für ein paar mehr Gespenster. Den Rest könnt ihr einfach dekorativ auf euren Candy Table oder auch auf einen Kuchen setzen.
 
Viele Grüße
Eure Chrissi
 
P.S.: Sorry für die schlechten Bilder, das waren Aufnahmen mit der Handykamera, weils schnell gehen musste...^^
 



 

Sonntag, 24. August 2014

New York Cheescake und die Vorfreude auf die Staaten

Hallo Ihr Lieben,

während viele von euch ihren Urlaub schon hinter sich haben, steht mir meiner noch bevor. Wir nehmen erst immer recht spät im Jahr unseren Urlaub, meist im September. Dieses Jahr genauso. Wir fliegen in zwei Wochen mit Freunden in die USA. Erster Halt: New York. Danach geht es weiter nach Las Vegas. Man, bin ich aufgeregt!  Ich freue mich riesig auf den Big Apple und die Spielerstadt in der Wüste!

Da wir zu fünft fliegen und jeder auch eine Vorstellung von dem hat, was er sehen und machen möchte, so muss das auch geplant sein und unter einen Hut gebracht werden. Wir treffen uns zu einer kleinen Planungs-Session und passend dazu habe ich heute als Nervennahrung einen New York Cheesecake gemacht. Als kleine Einstimmung auf den Urlaub.

 



Lecker cremig und gut gekühlt der absolute Hammer. Eine fruchtige Himbeersauce als farbigen und geschmacklichen Kontrast dazu, perfekt! Das ganze ist auch relativ easy, ohne viel Zutaten.

Das braucht Ihr:

320 g Vollkornbutterkekse
150 g zerlassene Butter
4 EL Mehl
2 Eier

800 g Frischkäse
200 g Zucker
3 EL Speisestärke
4 Eier
1 Pk. Vanillezucker

TK Himbeeren nach Belieben (ich habe 500 g verwendet, wer weniger möchte nimmt einfach weniger ;-))
etwas Puderzucker (in meinem Fall 6 EL)
Saft von 1 Limette

Und so geht's:

Den Ofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Die Vollkornbutterkekse fein zerbröseln und dann mit der zerlassenen Butter, dem Mehl und den Eiern verrühren. In eine mit Backpapier ausgelegte Springform (26cm) geben und andrücken. Die Masse auch am Rand hochdrücken und dann 10 min im Ofen vorbacken. Aus dem Ofen nehmen und ein wenig abkühlen lassen.

Für die Käsemasse den Frischkäse in ein Schüssel geben und mit dem Handrührgerät cremig rühren. Dann unter Rühren auf höchster Stufe den Zucker und die Speisestärke hinzufügen. Anschließend die Eier und den Vanillezucker zugeben und alle gut verrühren. Die Masse auf den Keksboden geben und das Ganze etwa 50 Minuten backen.

Für die Himbeersauce die TK Himbeeren antauen lassen und mit Puderzucker und dem Limettensaft pürieren. Falls ihr die Kerne nicht mögt, könnt ihr die Sauce durch ein Sieb streichen.

Den Käsekuchen ein paar Stunden kühlen und mit der Himbeersauce servieren. Lasst es euch schmecken!




Ich wünsche euch einen schönen Sonntag
Eure Chrissi

Sonntag, 13. Juli 2014

Deutschland-Marmor-Gugl und warum es die letzten Wochen hier ziemlich still war

Hallo Ihr Lieben,

ja, ich habe mich in den letzten Wochen sehr rar gemacht. Und das auch leider ohne Vorankündigung. Es gab eine Zeit, an der mir alles zu viel wurde und über die Ohren gewachsen ist. Ich bin ein Mensch der sich immer zu allem verpflichtet fühlt, am besten alles auf einmal machen möchte und es jedem Recht machen will. Irgendwann merkt man es wird zu viel. Ich hatte daher erst mal alles auf Eis gelegt. Es ging nicht mehr. Es gibt auch noch ein ananloges Leben in dem ich einen Mann und Freunde habe. Das ist mir das wichtigste und ich habe es neben allen anderen Beschäftigungen zu sehr vernachlässigt.

Aber nun bin ich wieder da...Ich werde es aber langsam angehen lassen..Beiträge schreiben, wenn mir danach ist...Und wenn ich mal eine Zeit lang keine Lust habe, dann soll es so sein...Nehmt mir das dann bitte nicht böse.

Ganz untätig war ich in der letzten Zeit nicht. Den ein oder anderen Beitrag habe ich schon in der Pipeline.


Passend zum heutigen Anlass (Finaaaaaleeeeee!!!!!) gibt es einen Deutschland-Marmor-Gugl. Eigentlich ist es ein normaler Marmorkuchen, mit dem kleinen Unterschied, dass ein Teil des Teiges mithilfe von Kirschmarmelade und ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe aromatisiert und gefärbt wird. Der schokoladige Teil und der kirschige passen super zusammen. Lecker!


 Das braucht ihr:

300 g Butter
5 Eier
1 Päckchen Vanille-Zucker
1 Prise Salz
1 Fläschchen Rumaroma
280 g Zucker
1 Päckchen Backpulver
380 g Mehl
3 EL Milch
3 EL Kakaopulver
1 EL Zucker
2 EL Milch
4 EL Kirschmarmelade
etwas rote Lebensmittelfarbe (Pastenfarbe)

Gugelhupform + etwas Butter zum einfetten

2 Tafeln Zartbitterkuvertüre
etwas Palmin
schwarze, rote und goldene Zuckerperlen

Und so geht's:

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die Butter auf höchster Stufe cremig rühren und dann nach und nach den Zucker, den Vanillezucker, das Rum-Aroma und das Salz hinzufügen. Solange rühren bis eine homogene Masse entstanden ist. Dann die Eier einzeln nacheinander unterrühren. Jedes Ei etwa eine Minute und dann das nächste hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver nach und nach unterrühren (mittlere Stufe). Milch bei Bedarf abwechselnd mit dem Mehl hinzufügen, aber nur so viel Milch verwenden, dass der Teig reißend vom Löffel fällt.

Dann den Teig in drei gleichgroße Teile auf Schüsseln aufteilen. In einen Teil den Kakao, die Milch und den Zucker einrühren. In den zweiten Teil die Kirschmarmelade und die Farbe. Der dritte Teil bleibt so wie er ist. Wenn ihr es gern etwas gelber hättet, könnt ihr noch gelbe Lebensmittelfarbe oder eine Prise Safran hinzufügen. Ich habe darauf verzichtet, weil ich beides nicht im Haus hatte ;-)

Jetzt schichtet ihr den Teig in die gefettete Gugelhupform. Angefangen mit dem Schokoteig, dann der rote Kirschteig und zum Schluss den hellen Teig.

Den Gugelhupf für 60 Minuten in den Ofen schieben. Nach dem Backen ein paar Minuten in der Form stehen lassen und dann auf ein Gitter stürzen. Wenn der Gugl abgekühlt ist, dann die Schokolade mit dem Palmin schmelzen und auf den Kuchen geben. Mit den Zuckerperlen bestreuen und: Fertig!

Nun drücken wir unseren Jungs heute Abend die Daumen, dass Sie den Cup nach Hause holen.


 
  
 
 
Liebe Grüße und einen schönen Fußball-Sonntag
Eure Chrissi


Montag, 10. Februar 2014

Schoko-Ombre-Cake zum Valentinstag

Hallo Ihr Lieben,

hach, der Valentinstag steht vor der Tür. Jeder legt sich ins Zeug und versucht seinen Partner zu beeindrucken. Rosen hier, Geschenke da, vielleicht noch ein schönes Abendessen? Viele legen ihre Energie in diesen einen Tag im Jahr. Wieso kann man sich nicht auch an den restlichen 364 Tagen im Jahr mal eine Freude machen? So schwer ist das doch nicht...

Nun sei es drum. Jeder kann und darf doch wie er will :-) Uuuuuuund der Valentinstag ist ein perfekter Anlass oder auch Vorwand sich beim Backen mal wieder auszutoben. Dem rosaroten Trend zu diesem Tag schließe ich mich mit meinem Kuchen einfach mal an.


Es darf schon ein bischen ausgefallener und kreativer sein. Deshalb kommt ein Ombre-Cake auf den Tisch, den so einen wollte ich schon lange mal machen. Das sieht so wunderschön aus mit den Farbnuancen. Herrlich!


Da ich mit Fondant in der letzten Zeit keine guten Erfahrungen gemacht habe und einfach keinen Nerv dafür hatte, habe ich mich für eine Ummantelung aus Keks-Schoko-Riegeln entschieden. Auch mal was anderes.


Eigentlich wollte ich ja auf den Kuchen lauter rote Smarties geben. Aber nach meinem Desaster mit den Smarties (aus drei ganzen Rollen, bekam ich eine Handvoll roter raus), habe ich umdisponiert und auf die roten Schaumerdbeeren von Haribo gesetzt. Irre Kombi, aber gar nicht so übel. Der süße Zahn kommt voll auf seine Kosten.



Ich sage euch gleich, für die Geschichte mit den KitKats braucht ihr echt ein wenig Geduld. Nichts für Eilige! :-)

Folgende Zutaten benötigt ihr:

für den Biskuit:
250 g Zucker
6 Eier
1 Pk. Vanillezucker
180 g Mehl
rote Pastenfarbe

für die Creme:
500 ml Milch
1 Pk. Schokopuddingpulver
1 Tafel Zartbitterschokolade
50 g Zucker
4 TL Kakao
250 g weiche Butter

13 KitKats (die 4er Riegel), 1 1/2 Packungen Haribo Schaumerdbeeren
einen halben Meter rotes Schleifenband
runde Springform, Durchmesser 18 cm

Als erstes gehts an die Biskuitböden:
Den Zucker und Vanillezucker mit den Eiern zehn Minuten lang bei höchster Stufe schaumig schlagen. Die Masse muss sich dabei sichtbar vermehren. Dann vorsichtig mit einem Löffel oder Schneebesen das Mehl unterheben. Dann teilt ihr den Teig in vier gleichgroße Portionen auf. Diese  vier Portionen werden nun mit der roten Pastenfarbe unterschiedlich kräftig eingefärbt. Dann vier Böden nacheinander bei 180° C Ober-/Unterhitze je 20 Minuten in der gefetteten Form backen.


Zubereitung der Schokocreme:
Die Schokolade klein hacken. 400 ml der Milch mit der Schokolade, dem Zucker und dem Kakao aufkochen. Die restlichen 100 ml der Milch mit dem Puddingpulver verquirlen, dann in den Topf zur Masse geben und nochmals aufkochen. Den Pudding abkühlen lassen. Die weiche Butter schaumig schlagen und dann nach und nach löffelweise den abgekühlten Pudding hinzugeben und aufschlagen.

Jetzt geht's an zusammenbauen. Ihr fangt nun entweder mit dem hellsten oder dem dunkelsten Boden an, wie es euch gefällt. Auf den Boden verteilt ihr etwas von der Schokocreme, dann setzt ihr den nächst helleren (bzw. dunkleren) Boden drauf. Und so macht ihr weiter bis alle vier Böden aufeinander gestapelt sind. Dann noch aneinander ausrichten, damit es gerade wird und den Kuchen mit Schokocreme überziehen. Die KitKats trennt ihr in die einzelnen Riegel. Da der Kuchen von der Höhe etwas zu hoch für einen Riegel ist, hab ich einfach immer eineinhalb genommen. Ist zwar ein bisle umständlich mit dem zusammenbauen, aber die Übung machts. Ich hab anfangs auch schwer geschimpft.




Wenn ihr die KitKats angebracht habt, dann füllt ihr in den entstandenen Trog oben noch etwas von der Creme nach. Dann lasst ihr das ganze an einem kühlen Ort stehen, so wird die Creme oben drauf fest. Dann könnt ihr oben die Erdbeeren draufgeben. Zum Schluss bindet ihr noch die Schleife um den Kuchen. Am besten dort, wo die Naht zwischen dem ganzen und dem halben KitKat entstanden ist. Fertig!

Habt euch alle lieb!
Eure Chrissi

Und hier der Anschnitt :-)








Sonntag, 2. Februar 2014

Heidelbeer-Cupcakes mit Kondensmilch-Frosting

Hallo Ihr Lieben,

ich hab mal wieder Cupcakes gemacht :-) Cupcakes kommen bei mir am häufigsten auf die Kaffeetafel, da sie so vielfältig sind und einfach wunderbar handlich sind. Normalerweise suche ich mir ein Rezept aus oder denke es mir erst aus und dann besorge ich mir die benötigten Zutaten.

Dieses mal war es anders herum. Ich habe in der Abstellkammer und im Kühlschrank gestöbert, was ich noch so da habe und dann daraus etwas gezaubert. Ein Glas Heidelbeeren, eine Dose gezuckerte Kondensmilch und eine offene Sahne...da lässt sich doch was draus machen...die Standardzutaten wie Mehl, Eier, Backpulver usw. habe ich sowieso immer da. Und geboren waren die wunderbar saftigen Heidelbeercupcakes mit Kondensmilch-Frosting!



Für 12 Cupcakes benötigt ihr:

3 EL Butter
200 g Mehl
100 g Zucker
2 Päckchen Vanillezucker
2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
2 Eier
150 ml Milch

1 Glas Heidelbeeren
2 TL Speisestärke

300 ml Sahne
1 Pk. Sahnesteif
4 EL gezuckerte Kondensmilch



Und so geht's:
Den Ofen auf 170° C Ober/Unterhitze vorheizen. Eine 12er Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Die Butter einem Topf bei schwacher Hitze zergehen lassen. Die Heidelbeeren in einem Sieb abtropfen und den Saft in einer Schüssel auffangen.

Das Mehl wird mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Backpulver, dem Natron und dem Salz in einer Schüssel vermischt. Die Eier und die Milch werden zur zerlassenen Butter hinzugegeben und auch gut vermischt.

Die Eimasse kommt dann zu den trockenen Zutaten und alles wird gut miteinander verrührt. Dann fügt ihr die gut abgetropften Heidelbeeren dem Teig hinzu. Nicht zu feste umrühren, nur bis die Beeren sich einigermaßen verteilt haben, sonst wird der ganze Teig dunkel und blau, außer ihr wollt das natürlich so ;-)

Dann verteilt ihr den Teig gleichmäßig in die Muffinförmchen und schiebt das Blech für ca. 30 Minuten in den Ofen.

Nun geht es an das Frosting: dafür die Sahne mit dem Sahnesteif schön steif schlagen. Anschließend die gezuckerte Kondensmilch hinzugeben und nochmal gut durchrühren. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Vom Heidelbeersaft benötigt ihr für die Soße ca. die Hälfte. Die andere Hälfte könnt ihr lecker mit Sprudel mischen und trinken ;-) 2 El Saft in einem kleinen Schälchen mit der Speisestärke verrühren und dann den restlichen Saft aufkochen und die angerührte Speisestärke zufügen.

Wenn nun die Cupcakes und die Soße abgekühlt sind, könnt ihr das Frosting auf die Cupcakes geben und dann die Soße übers Frosting verteilen. Fertig!



Viel Spaß beim nachmachen.
Liebe Grüße
Eure Chrissi

Sonntag, 26. Januar 2014

Kakao-Hefezopf - neues Jahr, neues Glück

Hallo Ihr Lieben,

ich melde mich etwas verspätet zurück im neuen Jahr. Ich wünsche euch allen ein frohes, erfolgreiches und vor allem gesundes neues Jahr! Genießt jeden Tag aufs neue und macht das worauf ihr Lust habt :-)

Ich beginne das neue Jahr so, wie ich das alte beendet habe, mit einem schokoladigen Rezept. Heute zeige ich euch, wie ihr aus einem einfachen Hefezopf mit kleinen Änderungen eine leckere Variante zaubern könnt. Nämlich indem ihr einfach Kakao und Schokodrops hinzufügt. Ich esse ja Hefezopf für mein Leben gerne. Das erinnert mich immer an meine Oma. Sonntags zu Besuch zum Kaffee, man kommt in die Wohnung und es riecht wunderbar nach frisch gebackenem Hefezopf. Herrlich!


Ein kleiner Tipp: genießt den Hefezopf wenn er noch warm ist, dann sind die Schokodrops noch etwas flüssig...Yummy!

Das benötigt ihr:
500 g Mehl
1 Pk. Trockenhefe
50 g Zucker
1 Pk. Vanillezucker
1 Prise Salz
3 Eier (M)
250 ml lauwarme Schlagsahne
3 EL Kakao
100 g Schokotröpfchen

1 Eigelb
1 EL Milch


Und so geht's:
Das Mehl mit der Hefe vermischen. Dann fügt ihr den Zucker, Vanillezucker, Salz, Eier und Sahne hinzu. Die Zutaten mit einem Knethaken erst kurz auf niedrigster Stufe verrühren, dann auf die höchste Stufe stellen und 5 Minuten zu einem Teig verarbeiten.

Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sichtbar größer geworden ist. Die Arbeitsfläche mehlen und dem Teig die Schokotröpfchen hinzufügen und kurz gut durchkneten. Dann den Teig dritteln und aus den je einem Drittel eine Rolle formen. Die drei Rollen zu einem Zopf flechten und den Hefezopf auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.

Das Eigelb mit der Milch verrühren und den Zopf damit einstreichen. Den Hefezopf nochmals an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich vergrößert hat. Dann bei 180°C Ober-/Unterhitze etwa 35-40 Minuten backen. Den Zopf nach Belieben mit Puderzucker bestreuen und servieren!

Lasst es euch schmecken! :-)



Liebe Grüße und einen schönen Sonntag!
Eure Chrissi